Was wird von Dir bleiben?

Jeder stirbt. Welche Spuren bleiben von dir bestehen?

Spuren im Sand verschwinden mit der nächsten Welle. Das Wasser kommt, und weg sind sie. Als wären sie nie da gewesen.

Heute ist Karfreitag. Der Tag, an dem Jesus Christus am Kreuz starb. Seine Spuren im Sand sind dauerhaft geblieben. Auch nach tausenden Jahren.

Was bleibt von dir, wenn du in den Ruhestand gehst?
Wenn du stirbst?

Selbstführung beginnt mit dieser Frage. Aber wir stellen sie uns viel zu selten.
Wir sind vom Leben in Bewegung gehalten. Vom Beruf, von den Umständen, vom nächsten Quartal.
Keine Zeit für die großen Fragen. Immer im Modus: funktionieren, liefern, weitermachen.

Die meisten Spuren, die wir hinterlassen, sind wie die im Sand. Die Präsentation von letzter Woche. Das Meeting von gestern. Der Deal vom letzten Quartal. Das Wasser kommt, und sie sind vergessen.

Aber irgendwann ist Schluss. Und dann zählt nicht der Umsatz. Nicht die Quartalszahlen. Nicht die Beförderung.

Was zählt:
An Dingen mitzuwirken, die größer sind als man selbst. Dinge, die ein Menschenleben überdauern. Spuren, die kein Wasser wegspült.
Eine Kultur, die bleibt. Menschen, die wachsen. Ideen, die weiterleben. Ein Unternehmen, das Generationen überdauert.

Was möchtest du schaffen, das dich überdauert?
Diese Frage ist hart. Sie zwingt zur Ehrlichkeit. Aber sie ist wichtig. Vielleicht die wichtigste überhaupt, ideal für die Osterfeiertage!

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